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in-GmbH trägt mit „e-Mobility-Scout“ zur Optimierung der Elektromobilität bei den Berliner Verkehrsbetrieben BVG bei

Quelle: BVG, Oliver Lang

Quelle: BVG, Oliver Lang

Forschungsprojekt mit Cloud-basierter IT-Lösung für den Betrieb von E-Fahrzeug-Flotten und das Teilen von Ladeinfrastrukturen

 

Die in-GmbH befindet sich mit „eMobility-Scout“ auf der Zielgeraden im Konsortium mit den Berliner Verkehrsbetrieben BVG. Mit dem Forschungsprojekt „eMobility-Scout“ fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bis Ende 2018 ausgewählte Projekte zum Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für die Elektromobilität. Für das Projekt wird eine Cloud-basierte IT-Lösung für den Betrieb von E-Fahrzeug-Flotten und das Teilen von Ladeinfrastrukturen pilothaft erprobt.

 

Im Rahmen des im Januar 2016 gestarteten Projektes „eMobility-Scout“ werden innovative Konzepte für den praxisgerechten Einsatz von E-Nutzfahrzeugflotten erarbeitet und erprobt. Ziel ist es, die Effizienz der Elektromobilität insbesondere bei Fahrzeugflotten zu steigern. Die Integration von E-Fahrzeugen und Ladesäulen bildet dabei den Schwerpunkt. eMobility-Scout befindet sich in der Demonstrationsphase und wird Ende 2018 abgeschlossen sein.

 

E-Mobilität in der Praxis: Elektroflotten netzverträglich laden
Der Praxistest wird derzeit bei der Elektroflotte der Berliner Verkehrsbetriebe sowie am Flughafen Stuttgart unter Beteiligung der in-GmbH durchgeführt. Der Fokus der Arbeiten der in-GmbH besteht in der datentechnischen Anbindung von Fahrzeugen und Ladestationen, mobilen Apps und der Überwachung des Gesamtsystems in einem Leitstand. Eines der Forschungsziele ist die aktive Ansteuerung der Ladesäulen für die Freigabe von Ladevorgängen sowie netzdienliches Laden. Der Weg dorthin führt über ein digitales Abbild (digitaler Zwilling) des Gesamtsystems in der Cloud. Dazu gehören Ladesäulen, Fahrzeuge und Informationen vom lokalen Energiesystem. Für die Gesamtlösung sind die Services weiterer Konsortialpartner wie beispielsweise Optimierungsberechnungen und Flottenmanagement angebunden.

 

Siegfried Wagner, Geschäftsführer der in-GmbH, beschreibt die Herausforderungen: „Die zunehmende Elektromobilität erfordert eine aktive Steuerung der Ladevorgänge. Die Ladesäulenanbindung und die Gewinnung der laderelevanten Daten aus den Fahrzeugen stellt eine große Herausforderung dar.“

 

Die Zusammenführung der Daten auf einer „Datendrehscheibe“ und die Verbindung zu anderen Services schafft die Voraussetzung für die innovativen Ansätze. Die in-GmbH bietet mit ihrem Produkt „sphinx open online“ eine Cloud-fähige Plattform, auf der die Daten zusammenlaufen und beliebige Datenquellen angebunden werden können. Auf dieser Basis lassen sich neue digitale Services und Businessmodelle erproben und realisieren.
 
„Häufig stellt uns die Datenbeschaffung vor eine große Aufgabe. So ist dies bei einigen Fahrzeugherstellern mitunter schwierig. Die Datenwelt ist dort teilweise geschlossen und diese müssen über gesonderte Elektronik gewonnen werden. Das erschwert, dass die Fahrzeuge in intelligente Gesamtlösungen integriert werden können. Hier liegt noch ein enormes Verbesserungspotenzial“, erklärt Siegfried Wagner. Er fährt fort: „Es ergibt sich zukünftig ein Marktvorteil für Hersteller, deren Fahrzeuge mit Systemen zum Energiemanagement Daten austauschen können.“


Neue Businessmodelle für die in-GmbH

Auch die in-GmbH kann durch das Projekt „eMobility-Scout“ wichtige Erkenntnisse für eigene Produkte und Services gewinnen. „Wir haben durch den Testbetrieb die Chance, im Umfeld eines Flottenbetriebes die Technologien zu erproben, bevor sie zum Consumer gehen. Damit werden neue Betreiber- und Businessmodelle der Elektromobilität ermöglicht“, sagt Siegfried Wagner.

 

Die Zielgruppen sind Unternehmen mit Fuhrparks, wie öffentlichen Einrichtungen oder Stadtwerke, da diese Elektroflotten haben und Energieversorger sind. Dies bildet für die in-GmbH ein spannendes Betätigungsfeld für die Zukunft.

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